|
UMDENKEN
EINSTELLUNG
LÖSUNGEN
ANTWORTEN
ÜBER MICH
MEINUNGEN
ZITATE
BETEILIGUNG
ZUKUNFT
RÜCKBLICK
RECHT |
[ Aktualisiert:
26. Oktober 2007 ]
EXOBIOLOGIE
Leben im
Universum ist eigentlich ein völlig natürlicher Vorgang und nichts
Besonderes. Im ganzen Universum gibt es Grundlagen und
Möglichkeiten für Leben vielfältigster Art. Wie
vielfältig, anpassungsfähig und flexibel das Leben tatsächlich sein kann,
sieht man besonders gut an der Evolution auf dem Planeten Erde.
Es gibt zum Beispiel Bakterien, Algen oder Pilze, die in
extremer Hitze, Kälte, Druck, Strahlung, Dunkelheit oder
Trockenheit usw. wunderbar leben können. Sie leben in massivem
Gestein hunderte Meter tief in der Erde, ohne Sauerstoff und
Licht, und sie gewinnen ihre Energie zum Beispiel aus Erdwärme.
Bereits geringste Spuren von Wasser genügen gewissen Lebewesen,
die wir kaum entdecken, weil diese so unendlich klein sind. Das
selbe geschieht zum Beispiel auch auf den Monden des Jupiter.
Einige tragen 100-prozentig Leben, wenn auch nur recht
primitives! (z.B. Mond Europa) Damit Leben,
in welcher Form auch immer, entstehen kann, sind verschiedene
Voraussetzungen nötig. Es wird zum Beispiel sehr viel Zeit benötigt...
aber die ist ja mehr als genug im Universum vorhanden. Das
Universum ist in seiner räumlichen und zeitlichen Ausdehnung
unvorstellbar gross. Entfernungen werden deshalb in Lichtjahren
gemessen:
1
Lichtjahr entspricht etwa 9,46 Billionen Kilometern. (9.460.000.000.000
km)

Schrumpfen
wir die relativ kleine Galaxie mit ihren 110.000 Lichtjahren im
Durchmesser, in der sich auch unser Sonnensystem befindet, auf die Grösse
eines ganzen Kontinents wie Afrika zusammen, dann entspricht
unsere Sonne nur noch der
Grösse eines Sandkorns. Unser gesamtes Sonnensystem mit seinen
neun Planeten
passt dann in eine Kaffeetasse. Es
werden immer wieder unglaubliche Mengen an neuen Galaxien entdeckt. Die
tatsächliche Menge aller Galaxien des Universums können wir
nicht
zählen sondern nur erahnen.

Ein paar
Quadratzentimeter des Himmels aus der Sicht des Hubble Teleskops. Gut zu
erkennen sind die zahllosen Galaxien von denen jede einen Durchmesser von Tausenden
Lichtjahren hat
Und auch mit
unseren besten Teleskopen sehen wir im Grunde noch nicht besonders weit
und schon gar nicht bis ans Ende des Universums. Die Zukunft wird uns
wieder einmal zeigen, wie wenig wir heute eigentlich erst wissen!
Innerhalb
der letzten Jahre haben wir mit Hilfe des Hubble Teleskops und seinen
beeindruckenden Aufnahmen, weitreiche Erkenntnisse gesammelt. Wir sehen ja
sowieso nur etwa fünf Prozent des Universums. Wie schon so
oft, hatten wir uns um den Faktor 1000 verrechnet und das bedeutet
folgendes: Es
existieren in den bisher entdeckten Galaxien, Millionen Mal mehr Sterne
(wie unsere Sonne) im Universum, als alle Sandkörner, an allen Stränden,
aller Meere unserer Erde zusammengerechnet.
Sollte also
nur jeder milliardste Stern, Planeten besitzt und nur jeder milliardste
Planet, Leben tragen - in welcher Form auch immer - wäre das Universum
"relativ" dicht besiedelt... Und da es selbst in
unserem eigenen Sonnensystem höchstwahrscheinlich mehrere
Planeten gibt, die Wasser besitzen, können wir von einer
unglaublich "hohen" Zahl von Zivilisationen im Universum
ausgehen. Es ist völlig
absurd zu glauben, dass Leben auf der Erde wäre ein einzigartiger Zufall.
Diese Ansicht ist typisch menschlich, nachdem wir lange glaubten, wir wären
das Zentrum des Universums. Ob wir dabei
wirklich exakt gerechnet haben, ist hierbei nicht wirklich von Bedeutung!
Viel zu gross ist die Zahl der Sterne und damit die Wahrscheinlichkeit für
ein lebendiges Universum.

So
sieht eine typische Galaxie aus. Wäre das unsere eigene, würde
sich unsere Sonne mit ihren Planeten irgendwo am äusseren Rand
befinden. Die Galaxie
NGC4594 auf dem Bild ist etwa 50 Millionen Lichtjahre
(473.000.000.000.000.000.000 Kilometer) von der Erde entfernt.
Der Durchmesser ist unvorstellbar gross, denn sie besteht aus
über 1 Billion Sonnen, von denen viele Planeten haben.
Viele
Planeten sind dabei in ihrer zeitlichen Entwicklungsgeschichte der Erde um
Milliarden von Jahren voraus. Von einfachsten Lebensformen, bis hin zur
Superintelligenz, ist kosmisch gesehen alles möglich! Die
Menschheit ist auf einer sehr langen Reise zu ihrer eigenen Entwicklung,
wir sind so zu sagen die Neandertaler der Zukunft, sollte die Rasse Mensch
denn je so lange existieren. Dies ist in
der Tat sehr fragwürdig und nach dem Stand unserer noch sehr einfachen
Entwicklung eher unwahrscheinlich! Und auch diese Tatsache wäre in diesem
riesigen Universum ziemlich bedeutungslos. Eine
sinnvolle Kontaktaufnahme mit anderen Planeten, ist allerdings aufgrund
der unglaublichen Entfernungen bisher unmöglich aber niemals völlig
ausgeschlossen. Kommunikation
ist eine Wissenschaft für sich. Wenn wir bedenken wie wenig wir unsere
eigenen Nachbarn im Haus gegenüber kennen und wie anonym und eigensinnig
das menschliche Verhalten sein kann.
Darum ist es für mich selbstverständlich, dass es sehr
vielfältiges Leben überall im Universum gibt. Nur auf dem
Planeten Erde ist es ziemlich einfältig! Immer häufiger denke ich,
der beste Beweis dafür, dass es anderswo im Universum
intelligentes Leben gibt, ist der, dass keiner von denen, Kontakt mit uns aufnehmen
will...
Euer
Christopher Pehl
|
ARCHIMEDES
GELDSORGEN
UNGLAUBLICH
UTOPIA
WOHNVISION
UNSICHTBAR
EXOBIOLOGIE
ZEITREISEN
INFOMATERIAL
HUMOR
MISCHMASCH
|